• Medialität

    Medialität erfahren, entfalten und ihr einen Ausdruck geben.        

  • Spiritualität

    Individueller Zugang zu den eigenen Themen entdecken.        

  • Integration & Coaching

    Festigung der Persönlichkeit | Integration der Medialität in den Alltag        

Liebe Interessentinnen, liebe Interessenten,

Vor mehr als 20 Jahren entdeckte ich zu meiner Verblüffung, dass ich mediale Fähigkeiten besass oder besser formuliert, zumindest vermutlich ein Talent vorhanden ist. Es machte sich dann auch mit mit einer solchen Intensität bemerkbar, dass mir „das Akzeptieren des unabänderlichen“ als einzige lebensbejahende Strategie übrig blieb. Mein damaliges Gefühl der Beklemmung oder der Angst beruhte auf der Unkenntnis der Materie. Mein Fachwissen beschränkte sich auf einige „Hollywood-Blockbuster“. Die Vorstellung von der Tätigkeit eines Mediums, der Gedanke an „übersinnliche“ Experimente löste bei mir, wie auch bei anderen Menschen, Misstrauen und Sorge aus. Und niemand von uns ist gegen diese Reaktion gefeit. Der Grund ist häufig in der Unwissenheit oder Unkenntnis über Vorgänge, in falschen Informationen und der dadurch entstandenen Voreingenommenheit zu finden. 

Meine ganze bisherige Auffassung über das Leben, von der Welt und wie sie funktioniert mit ihren Dingen, wurde damals mit einem Mal auf den Kopf gedreht. Meine Zukunftspläne elegant und mit Schwung über den Haufen geworfen und mein Lernweg als Medium begann. Spätestens an dieser Stelle wird es für die Persönlichkeit knackig. Wie kann ich mein altes Weltbild mit den gewohnten Mustern retten und das neue Integrieren? Wie verträgt sich mein spirituelles Bild mit der Tatsache, das es ein Jenseits gibt und ich damit Komunizieren kann? Wie reagiert mein Umfeld? Heute bin ich froh diesen nicht immer einfachen Weg gegangen zu sein. Denn er ist nicht nur mit Licht und Liebe gepflastert, wie es die esoterische Bühne einem immer weiss machen will. Auch lösten sich meine schwierigen Lebensthemen nicht einfach so durch einen Wimpernschlag eines Engels auf.

  • Und manchmal, wenn ich die Lösung für eine schwierige Situation erkannte, wünschte ich mir das Problem zurück.

Betrachte ich meinen eigenen medialen Lernweg, so war das zentrale Thema nicht die Bühne, das Kino, der Erfolg oder eine Sitzung. Auf dem Weg lernte ich die Materie kennen, durfte Zusammenhänge entdecken, Fragen stellen und verstand das die mediale Arbeit nicht ein Breitbandantibiotika ist, welches für alle Probleme eine Lösung bereitstellt. Mein Weg führte mich auch in die Erfahrungswelt der Medialität. Berührungen mit meiner eigenen Spiritualität, mit meinen Mustern, Ecken und psychologischen Kanten bildeten weitere wichtige Stationen. Aber auch der Austausch mit Gleichgesinnten und Kritikern formte meinen Weg und meine persönliche Art der medialen Arbeit. 

  • Vom Konzept her, ist der „mediale Lernweg“ neu, modern und unterscheidet sich durch seine Effizienz von vielen weiteren Angeboten. Durch sorgfältig aufeinander abgestimmte Inhaltsthemen, bildet der „mediale Lernweg“ ein lernendes System, in dem der Teilnehmer die stimmigen Elemente in den persönlichen Alltag integriert. Wobei nicht nur Inhaltswissen vermittelt wird sondern das Selbststudium ebenfalls eine wesentliche Rolle spielt.

Der Mensch ist nicht nur ein mediales oder psychologisches Wesen sondern auch ein Spirituelles. C.G. Jung meinte dazu, dass genau in diesem Zusammenhang uns andere Kulturen sehr viel im Voraus haben. Er wagte es auch die These in den Raum zu stellen, dass die Vielzahl der Religionen nichts anderes als komplexe Vorbereitungen auf den Tod seien. Vielleicht wurde er durch den römischen Philosophen Seneca inspiriert der meinte: „Leben muss man das ganze Leben lang lernen, und worüber du dich vielleicht nicht mehr wundern wirst: auch sterben muss man das ganze Leben lang lernen.“ 

  • Der Lernweg ist vom Modell her so aufgebaut, das auf der kognitiven, der Selbstbeobachtenden und der kreativen Ebene, Lernprozesse entstehen. Die Teilnehmer werden auf der Wahrnehmung als solches, der Erinnerung, der Kreativität, der Imagination, der Selbstbeobachtung und auch auf der Ebene der persönlichen Spiritualität angesprochen.

Religion leitet sich ab vom Stammwort "religare", was so viel bedeutet wie wiederverbinden, rückverbinden und weisst so auf die spirituelle Seite des Menschen hin. Jeder Mensch trägt einen Funken in sich und dieser göttliche Funke ist es, der sich wieder mit Gott vereinigen möchte. Wobei ich davon überzeugt bin, dass meine Seele es gar nicht so eilig hat, wie Andere es mir immer wieder weiss machen möchten.

Und die Religionen der Alten – egal welche Mythen sie erzählten und wie die Götter hiessen – stellten die Brücke zwischen Menschen und der göttlichen und ewigen Welt dar. Die Alten wussten auch, dass die Psyche einer raum- und zeitlosen Seinsform teilhaftig ist, dass es also ein Weiterleben nach dem Tod gibt, die Seele unsterblich ist und dem angehört, was als Ewigkeit bezeichnet wird.

Dieser Glaube bzw. dieses Wissen ist als Überzeugung seit ewiger Zeit vorhanden und universal verbreitet, wie es aktuelle Erkenntnisse aus der Archäologie immer wieder beweisen. Jung sagt, wer – aus welchen Gründen auch immer – die Aussagen dieses Consensus Gentium (übereinstimmende Auffassung der Völker) ablehnt, "hat die statistisch sehr geringe Wahrscheinlichkeit, ein Pionier des Geistes zu werden, daneben aber die unzweifelhafte Sicherheit, in Widerspruch mit Wahrheiten seines Blutes zu geraten. Sind dies auch keine „absoluten“ Wahrheiten, so hat es doch Folgen, wenn wir uns über sie hinwegsetzen: Entwurzelung, Desorientierung, Sinnlosigkeit oder andere Minderwertigkeitssymptome. Das Abgleiten von Wahrheiten des Blutes erzeugt neurotische Ratlosigkeit und Sinnlosigkeit. Und die Sinnlosigkeit des Lebens ist ein seelisches Leiden, das unsere Zeit noch nicht in seinem ganzen Umfang und in seiner Tragweite erfasst hat." (Quelle: Internet, Philosophie aktuell, 2010)

  • Deshalb steht nicht nur die mediale Arbeit auf diesem Lernweg im Fokus. Die Festigung der Persönlichkeit, die Integration in den Alltag und der individuelle Zugang zu den eigenen spirituellen Themen bilden tragenden Säulen. Das Ziel, die Teilnehmer in einem ganzheitlichen Kontext zu begleiten und dadurch die Fachkompetenz jedes Einzelnen in der medialen Arbeit zu fördern steht im Kern der Sache und das Leben an erster Stelle.

 

Mit freundlichen Grüssen,

Andreas M. Meile

 

 

Die Lernwegthemen:

Medialität

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und 
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